Zukunft der Arbeit

Inhalt

Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt

  • Der Megatrend
  • Roboter und Algorithmen kommen
  • Auswirkungen auf die Beschäftigung
  • Neue Arbeitsinhalte und -strukturen

Wissens- und Netzwerkgesellschaft

  • Gigantische und disruptive Veränderungen finden statt
  • Teilhabe erfordert Teilnahme
  • Von der realen Welt in die virtuelle Welt
  • Vertrauen als Basis
  • Vernetztes Arbeiten

Die Mensch-Maschine-Schnittstelle

  • Smarte Bürger
  • Maschinen und Algorithmen
  • Von der Arbeit 1.0 zur Arbeit 4.0
  • Blockaden und ihre Überwindung

Industrie 4.0

  • Mensch als Teil des BusinessEco-Systems
  • Die neue VUCA-Welt, Widerstände und Chancen
  • Handlungsempfehlungen / Diskussion

Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt

Von Nicola Peschke und Birgit Wintermann

Der Megatrend

Die Digitalisierung ist – dicht gefolgt von Globalisierung und demo-grafischem Wandel – derzeit sicher der am meisten diskutierte Megatrend rund und um die Arbeitswelt. Und inzwischen setzt sich auch immer mehr die Erkenntnis durch, dass die Veränderungen nicht mehr aufzuhalten sind und nun schon Dinge möglich sind, die vor Kurzem noch reine Science-Fiction zu sein schienen.

Bedeutung für die Arbeitswelt

Mit der dämmernden Erkenntnis stellt sich jedoch nun die ganze Republik die Frage: Was genau bedeutet das für die Arbeitswelt? Die Einschätzungen und Spekulationen bedienen das ganze Spektrum von Angst und Sorge um die Arbeitsplätze über das Szenario zu-sammenbrechender Sozialsysteme bis hin zu der Einschätzung, dass alles besser werden wird. Aber was davon wird nun wirklich eintreten?

Roboter und Algorithmen kommen

Fakt ist, dass in fast allen Wirtschaftsbereichen automatisierte Abläufe bereits zum Arbeitsalltag gehören und dadurch altvertraute Arbeitsabläufe komplett verändert werden oder auch ganz wegfallen. Maschinen und Roboter übernehmen längst Präzisionsaufgaben und verdrängen den Menschen aus den Produktionshallen. Algorithmen werden immer mehr im Arbeitsalltag der sogenannten Wissensarbeiter zum Einsatz kommen. Hierzulande viel zitiert und beachtet wird in dieser Diskussion zurzeit die Studie von Frey und Osborne aus dem Jahr 2013, die sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt befasst und mit der Aussage für Furore sorgte.

Demnach sollen 47 Prozent aller Jobs in den USA in den kommenden 10 bis 20 Jahren von intelligenten Robotern oder Software ersetzt werden können. Der Wegfall etwa der Hälfte aller vorhandenen Arbeitsplätze ist in der Tat ein Szenario, das jede Volkswirtschaft erstarren lassen muss. Die genauere Betrachtung zeigt allerdings, dass es im Kern der Studie um ein “Automatisierungsrisiko” geht und nicht darum, wie hoch konkret die Zahl wegfallender Arbeitsplätze ist.

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AUTOR/-IN

Nicola Peschke, Birgit Wintermann, Roland Panter, Gebhard Borck, Jörn Hendrik Ast, Anke Knopp, Annette Wittke, Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh