Aufbruch in die Zukunft

Inhalt:

Zukunftsforschung

  • Disziplinen und Instrumente
  • Methoden

Trendanalyse

  • Welche Trends bieten Chancen
  • Zukunftstrends von Z_Punkt
  • Mega-Trends von Kognos
  • Schlüsseltrends des Zukunftsinstituts Horx

Zukunftstreiber

Chancenkatalog

Zukunftsrisiken

Handlungsfelder


Zukunftsforschung

Bestandsaufnahme

Zukunfts- und Trendforschung sind ebenso wie der gesamte wirtschaftliche Prozess inzwischen derart ausdifferenziert, dass es einzelnen Unternehmen schwer fällt, sich kompetent mit der Einschätzung der Zukunftsentwicklung auseinander zu setzen. Selbst in kapitalmarktfähigen Großunternehmen sind es nur kleine Organisationseinheiten, die sich mit Zukunftsfragen beschäftigen. In der Regel sind auch die Unternehmensleitungen überfordert. Es muss deshalb nach Möglichkeiten gesucht werden, wie das nötige Fach- und Systemwissen aktuell verfügbar gemacht werden kann. Zunächst sind es die Zukunftsforschung und schließlich die Trendanalyse, die zur Grundlage eines umfassenden Zeitmanagements gemacht werden kann. Im Rahmen des zukunftsbezogenen Unternehmensratings geht es primär darum, inwieweit die Instrumente der Zukunfts- und Trendforschung eingesetzt werden und in welchem Umfang das Zukunftswissen im Unternehmen vorhanden ist.

Disziplinen und Instrumente

Die Zukunftsforschung beansprucht methodisch eine Reihe von etablierten Wissenschaften. Sie ist so etwas wie eine Meta-Wissen­schaft. Sie vereint in sich die

  • Systemtheorie: Die Funktionsweise komplexer Systeme aus der Sicht der Soziologie (Luhmann, Castells, Ball, Surowiecki), der Kybernetik (Becker, Omerod, Kay, Aumann, Schelling) und der Ökonomie (Kaufmann, Briggs, Maturana)
  • Spieltheorie: Gewinn rationaler Entscheidungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen (Morgenstern, Neumann)
  • Semiotik und Kulturwissenschaften: Wie entwickeln sich gesellschaftliche Zeichensysteme und Codes und was bedeuten sie in verschieden Kulturen (Barthes, Occam, Rapaille)
  • Memetik: Das menschliche Gehirn als Träger einer kulturellen Evolution (Dawkins)
  • Probabilistik: Fortsetzung der Statistik auf Risiken und Wahrscheinlichkeiten
  • Kognitionstheorie: Was können wir erkennen, wie entwickeln sich die Möglichkeiten der Erkenntnis (Varela, Bloom, Gladwell)
  • Anthropologie und Kulturanthropologie: Multifaktorielle Betrachtungen soziohistorischer Prozesse (Diamond, Olson, Braudel, Landes)
  • Evolutionspsychologie und Evolutionsbiologie: Evolutionstheoretische Gesetze der Anpassung und Auslese (Morris, Ridley, Miller)
  • Wellentheorie: Nach Nikolai Kondratjew entwickelt sich die Wirtschaft in „langen Wellen“. Auf Grund von Paradigmenwechseln und damit verbundenen innovationsinduzierten Investitionen entsteht ein Aufschwung, an den sich nach Beruhigung ein Abschwung anschließt. Makroökonomen gehen jedoch nicht von einer zyklischen Regelmäßigkeit, sondern von einer Zufallsbewegung aus.

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Über den Autor

Dr. Peter Braun, Kognos Institut