Fünf Thesen zur Zukunft der Innovation in Deutschland und Europa

Die Vision

Im Jahr 2030 entstehen Innovationen jenseits von FuE-Abteilungen. Innovationsprozesse sind durchgängig digitalisiert. Neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle kommen als integrierte Lösungen auf den Markt. Wissen ist frei verfügbar und steht allen offen – diejenigen haben einen Vorteil, die dieses Wissen nutzbringend anwenden können. Und Europa hat sich in Sachen Datenschutz und Datensouveränität eine weltweit führende Rolle erarbeitet. Das ist die Vision, die der Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung in seinem Impulspapier „Wandel verstehen, Zukunft gestalten – Impulse für die Zukunft der Innovation“ skizziert hat. Darin stellen Experten der fünf Verbund-Institute – Fraunhofer IAO, IMW, INT, IRB und ISI – fünf Thesen zur Innovation im Jahr 2030 vor.

Was ist zu tun?

Was implizieren diese Voraussagen für das Jahr 2030 für den Innovationsstandort Deutschland und Europa? Oder anders gesagt: Was ist seitens Wirtschaft, Politik und Wissenschaft jetzt zu tun, um angesichts der anstehenden Herausforderungen die Spitzenposition des Innovations- und Wirtschaftsstandorts Deutschland im globalen Wettbewerb weiter auszubauen?

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Über den Autor

Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung (Hg.) (2018)

Im Mai 2018, hat der Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung das Impulspapier im Rahmen des Kolloquiums „Wandel verstehen, Zukunft gestalten“ Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft erstmals vorgestellt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Gutzmer, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands und Vorstand Technologie bei der Schaeffler Technologies AG, sowie Ministerialdirektor Matthias Graf von Kielmansegg, Abteilungsleiter Strategien und Grundsatzfragen am Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), diskutierten Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer und Verbundvorsitzender Prof. Wilhelm Bauer zur Zukunft der Innovation in Deutschland und Europa.