Skill-Management: Wissens- und Personalmanagement verschmelzen beim Einsatz in Projekten

Moderne Auffassungen von Führung und die aktuellen Organisationstheorien stellen die Teamarbeit in den Vordergrund. Offene Strukturen, Durchlässigkeit auf der einen Seite konkurrieren mit der Erfordernis von Effizienz und dem Time-to-Market auf der anderen Seite. Hier genau setzt das Skill-Management-System der TPG-The Projekt Group an, die in Deutschland, der Schweiz und in Österreich vertreten ist.

Für sie ist Skill-Management ein mächtiges Instrument zum effizienten Einsatz von Ressourcen in Projekten. Es hat einen strategischen, taktischen und operativen Aspekt.

Strategisch: Strategisch gesehen handelt es sich bei Skill-Management um eine Kombination aus Wissens- und Personalmanagement. Es gilt, die unterschiedlichen benötigten Fähigkeiten und den entsprechenden Kapazitätsbedarf festzustellen. Dies muss auf der strategischen Ausrichtung basieren. Hier lassen sich rechtzeitig Schwerpunkte setzen, um den Personalbestand langfristig richtig zu entwickeln.

Taktisch: Anders sieht es beim taktischen Skill-Management aus. Teamleiter müssen genügend geeignete Personen zu den geforderten Zeitpunkten bereitstellen. Sie müssen sich in Absprache mit der Personalabteilung um deren Ausbildung und Einarbeitung kümmern.

Operativ: Einzelne Personen werden im Rahmen ihrer Karriereplanung entsprechend den Erfordernissen des Teams aus- und weitergebildet.

Nutzen von Skill-Management

TPG versteht unter Skills Fähigkeiten, die ein Teammitglied im Unternehmen besitzt. In der Regel verfügt jedes Teammitglied natürlich über mehrere. Das können z. B. Softwarekenntnisse, produktspezifisches Wissen, Zertifizierungen (z. B. als Projektleiter) oder Sprachen sein.

Hohe Flexibilität

Aus Projektsicht stellt Skill-Management ein flexibleres Management von Ressourcen dar. Dadurch wird es nämlich möglich, den Bedarf an Ressourcen für die Projekte nicht über Einzelpersonen, sondern generisch nach Fähigkeiten zu benennen.

Auf diese Weise kann vor Projektbeginn schneller geklärt werden, ob ein Projekt mit den verfügbaren Kapazitäten und Kompetenzen prinzipiell leistbar ist. Die generischen Ressourcen werden dann nach und nach für die kommenden Wochen / Monate gegen Personen ausgetauscht.

Generische Ressourcen nutzen

Der Nutzen dieser Vorgehensweise besteht darin, dass der Anwender mit generischen Ressourcen weniger Aufwand in die Umplanung von Projekten stecken muss. Denn für weiter in der Zukunft liegende Aktivitäten sind keine Personen verplant, deren individuelle Verfügbarkeit sich zwischenzeitlich ändern könnte.

Toolbasierte automatische Ressourcen-zuordnung

Dann ist sogar eine toolbasierte automatische Ressourcenzuordnung möglich, wenn die Skills der Mitarbeiter entsprechend erfasst sind. Allerdings berücksichtigt dieses Vorgehen keine sozialen Aspekte und andere weiche Faktoren, die in Software meist nicht abbildbar sind.

Deswegen sind die Ergebnisse solcher Methoden oft nicht optimal. Software kann hier Vorschläge machen; die gute Zusammenarbeit von Projekt- und Teamleitern kann sie aber nicht vollständig ersetzen. Mehrwert für das Unternehmen ist, dass Defizite sichtbar werden und diese gezielt angegangen werden können. Das Bestreben sollte also immer sein, ein Team mit möglichst gleich verteiltem Wissen zu haben.

Resümee und Gesamtnutzen

So lassen sich die angefragten Fähigkeiten einfacher auf alle Teammitglieder verteilen. Je weniger Unterschiede zwischen den Kompetenzen der Teammitglieder existieren, desto unkomplizierter wird die Planung und Umverteilung. Der flexible Personaleinsatz ist zudem ein wesentlicher Faktor zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

Siehe hierzu:

https://www.theprojectgroup.com/de/home.html

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Über den Autor

Johann Strasser, TPG, The Project Group Informationstechnologie GmbH, München