World Economic Forum in Davos will global und nachhaltig denken, aber …

Bei seiner Jahrestagung in Davos will das Weltwirtschaftsforum (WEF) die Lösung langfristiger globaler Probleme vorantreiben. „Wir werden sehen, wie die beste aller Zeiten zu schaffen ist“, sagte WEF-Gründer Klaus Schwab am Dienstag am Sitz der Organisation in Cologny bei Genf vor Journalisten. Damit spielte er auf ein Zitat des Schriftstellers Charles Dickens an. Das Treffen, das am 22. Januar beginnt, sei eine Möglichkeit, „den Zustand der Welt zu analysieren“, sagte Schwab.

WEF-Präsident Brende ergänzte, die Welt stehe vor großen Herausforderungen wie einem langsameren Wirtschaftswachstum und dem Klimawandel. „Diesen Herausforderungen kann nur mit Zusammenarbeit begegnet werden“, sagte er. „Wir haben nur eine Erde, und im Moment gehen wir mit ihr um, als hätten wir noch eine in Reserve.“

Irgendwie scheint es nicht rund zu laufen vor dem Treffen der 3000 hochrangigen Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Das Motto des Treffens lautet „Globalisierung 4.0: Auf der Suche nach einer globalen Architektur im Zeitalter der Vierten Industriellen Revolution“. Dabei geht es vor allem um Anpassungen an die Digitalisierung, so Schwab. Ausklammern will man die Krisenherde und Probleme der Welt und in der scheinbaren Abgeschiedenheit des schneereichen Gebirges Zukunftsträumen nachhängen. Es ist zu hoffen, dass davon nicht nur die Hotelerie und Gastronomie vor Ort, sondern auch die Welt profitiert. Durch die Nicht-Anwesenheit von Donald Trump und vieler Amerikaner fehlt Reibungsfläche. Dabei wäre es die Chance, mal in Ruhe die Weichen auf Nachhaltigkeit und Wachstum zu stellen. Die Künstliche Intelligenz könnte helfen.

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Über den Autor

Dr. Peter Braun, Herausgeber