Everyday Carpooling organisiert Fahrgemeinschaften

Staus und Verkehrsinfarkte nehmen zu

Staulängen werden im Pendelverkehr immer länger, während die Pkw-Besetzungsquote einen Tiefststand erreicht hat. Kritische Luftwerte, die zu Fahrverboten führen und Krankheiten zur Folge haben, sind das Ergebnis unseres Handelns. Pendelzeiten werden entsprechend immer länger, was jedem Einzelnen Zeit für Freizeit, Familie, Entspannung und Ruhe nimmt. Zunehmender Stress, psychische Krankheiten und erhöhte Ausgaben sind die Folgen. Doch warum lassen wir es überhaupt so weit kommen?

Privates Auto immer noch Statussymbol

Auf dem Weg zum Job, während wir unsere Kinder zur Schule, zum Sport oder Musikunterricht bringen oder um für einen Moment den Alltag und die Stadt zu verlassen und die Gemütlichkeit woanders zu suchen ist unser Auto der beste Begleiter. Bequem, flexibel, zuverlässig und zu guter Letzt immer noch das wichtigste Statussymbol der Gegenwart. Die Folge: Unsere Verkehrswege sind überlastet und in größeren Städten und auf vielbefahrenen Straßen sind Staus an der Tagesordnung. Daran ändert auch der Einsatz von Carsharing mit Car2Go, DriveNow oder Cambio kaum etwas. Die Zahl der Autos auf den Straßen reduziert sich dadurch nicht.

ÖPNV zu oft keine Alternative

Höchst unwirtschaftlich und umweltschädlich ist die Tatsache, dass die Anzahl der Verkehrsteilnehmer pro Fahrzeug im Straßenverkehr weiterhin sehr gering ist. Wenn der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) keine nutzbare Alternative zum Individualverkehr darstellt, weil keine Haltestellen in den gesuchten Gebieten angeboten werden oder die Taktzeiten unzumutbar sind, werden die Menschen weiterhin auf ihr geliebtes Auto zurückgreifen.

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Über den Autor

Julius Genske, CBDO / Co-Founder, SAYM - Bogdoll Flatemersch Genske GbR, Aachen