„Blended Onboarding”: Mitarbeiter effizient einarbeiten

Im Berufsleben gilt wie im Privaten: Der erste Eindruck zählt. Deshalb sind die ersten Wochen im neuen Job besonders wichtig. Gute Mitarbeiter sind schließlich die Basis und das Kapital jedes Unternehmens. Jede Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters sollte daher folgende Botschaften vermitteln:

  • „Du bist hier willkommen.”
  • „Du bist ein wichtiger Bestandteil dieses Unternehmens.”
  • „Du wirst von uns unterstützt und gut eingearbeitet.”

Gleichzeitig sollte eine Einarbeitung möglichst zeitsparend für den Betreuer sein – und zeitsparend heißt für das gesamte Unternehmen dann auch immer geldsparend! Für Führungskräfte stellt sich deshalb die Frage: „Wie arbeite ich neue Kollegen so ein, dass sie sich rundum gut betreut fühlen, ich aber möglichst wenig Zeit für meine eigenen Aufgaben verliere?“

Mit der Methode “Blended Onboarding” gelingt in der Tat ein Quantensprung in der Einarbeitung durch den Mix aus Live-Sessions und Online-Kurs. Die Folge: Neue Mitarbeiter können so sehr effizient an ihre (neuen) Aufgaben herangeführt werden und fühlen sich gleichzeitig auch betreut. Letzteres vor allem dadurch, dass sie sich selbst in vielfältiger Weise einbringen können.

Planung der Einarbeitung

Vor Arbeitsantritt der neuen Kollegen erstellt der verantwortliche Betreuer ein grobes Konzept für das Onboarding und einen Online-Kurs. In den ersten Arbeitswochen erlebt der neue Mitarbeiter dann eine Einarbeitung im Mix aus persönlichen Terminen und einer Art E-Learning.

Im Online-Kurs findet der neue Mitarbeiter zu jeder Zeit alle wichtigen Infos, Tipps und Links zu relevanten Materialien. Außerdem können sich hier alle neuen und bestehenden Mitarbeiter per Kommentarfunktion austauschen: Der soziale Austausch wird so von Anfang an gefördert und erste Kontakte geknüpft.

Schritt für Schritt-Vorgehensweise

Hilfreich ist, wenn die Inhalte im Online-Kurs erst nach und nach freigeschaltet werden. So weiß der neue Mitarbeiter immer, welcher Schritt als nächstes sinnvoll ist. Wichtige Unternehmens-Richtlinien und Ähnliches sollten von Beginn an verfügbar sein – alles Weitere wird idealerweise automatisiert nach und nach freigeschaltet.

Das Konzept des “Blended Learning” ist mit seinen zahlreichen Vorteilen im Human Resources-Bereich bestens eingeführt. Die Verknüpfung mit dem “Learning on the Job” ermöglicht zusätzliches Potenzial, insbesondere deshalb, weil die ständig neuen Wissensgebiete Führungskräfte und Mitarbeiter extrem fordern. Tendenziell wird dieser Bedarf sogar immens zunehmen.

Leitfaden für Blended Onboarding

Um das erste Blended Onboarding vorzubereiten reichen in der Regel drei Wochen. Dieser Aufwand ist nur einmal notwendig und spart danach viel Zeit – denn alle Inhalte, die einmal online erstellt wurden, können immer wieder verwendet werden.

Das Software-Unternehmen blink.it bietet eine Lern-App und Software, mit der einfach und schnell Online-Kurse erstellt werden können. Dazu gibt es auch einen Leitfaden mit einem genauen Ablaufplan für die Erstellung eines Konzepts, konkrete Beispiele und fünf Praxis-Tipps für eine erfolgreiche Einarbeitung mit Online-Unterstützung.

Der drei-Wochen-Plan

In Woche 1 steht die Organisation im Vordergrund: Alle Verantwortlichen schaffen gemeinsam formale, technische und inhaltliche Grundlagen, um das Blended Onboarding ins Rollen zu bringen.

In Woche 2 beginnt die Planung und Umsetzung der notwendigen Inhalte. Im Mittelpunkt stehen die Konzeptentwicklung und die Planung der ergänzenden Live-Sessions zum Online-Kurs.

In Woche 3 wird der entstandene Online-Kurs auf Verständlichkeit und Funktionalität geprüft. Außerdem werden letzte Einstellungen vorgenommen, welche Inhalte wann freigegeben werden.

Den kompletten Leitfaden mit einem ausführlichen Ablaufplan, konkreten Beispielen und wertvollen Tipps für die Praxis können Sie hier kostenlos herunterladen:

https://www.blink.it/leitfaden-blended-onboarding-in-unternehmen

 

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Über den Autor

Corinna Günther, blink.it GmbH & Co., Darmstadt/ZM-Redaktion