Auf dem Weg zur Steamless Mobility

Wer sich mit Mode auskennt, weiß, dass “steamless”  für nahtlos, also für nahtlose Übergänge steht. Wer allerdings die New Mobility-Szene betrachtet, die inzwischen außer Rand und Band geraten ist, stolpert von einer Technologie zur andern, von einem Verkehrsmittel zum nächtsten und verirrt sich in Bezahlsystemen, von denen jedes für sich genial erdacht erscheint, aber alles nicht zusammenpasst. Steamless wäre wünschenswert, doch scheint noch längst nicht umsetzungsreif.

Vielleicht ist dies der Grund, warum die Mobilitätsexperten in den Automobilkonzernen, den Bundes-, Landes- und Kommunalregierungen, bei den Energieanbietern  und in der Beraterszene sich nicht einigeln, ihr jeweiliges Konzept für das beste halten und – wenn sie ehrlich sind – abwarten, ob nicht am Horizont irgendwann die ganz große Lösung auftaucht.

Steamless Mobility – ein Traum?

Das bestehende Konzeptchaos und die rasant zunehmende Verstopfung der Verkehrswege hält unsere Verantwortungsträger allerdings nicht davon ab, ein wenig zu träumen – zum Beispiel von der “Steamless Mobility”. Es könnte ja sein, dass die Energie, die zum Antrieb der mobilen  Fahrzeuge in Frage kommt schon bald durch eine einzige neue wunderbar umweltfreundliche Kraftquelle (z.B. Brennstoffzelle und Wasserstoff) ersetzt werden kann. Oder dass ein Plattformanbieter, der den Zugang zu allen Mobiltitätsvarianten ermöglicht, aus dem Silicon Valley auftaucht und mit Hilfe seiner (Künstlichen) Intelligenz den Verkehrsfluss optimiert und die individuellen Nutzer begeistert. Die mobile Flatrate, das wäre doch mal ein Traum.

Die Mobility-Welt ist in Bewegung

Um zur Wirklichkeit zurückzukehren: Die Welt der Mobilität ist nun selbst in Bewegung. Viele Player arbeiten in Konzernen und Startups, in politischen Zirkeln und in unzähligen Veranstaltungen und Fachkongressen vor sich hin. Jeder tut sein Bestes und steuert mit voller Kraft voraus in eine Zukunft, die keiner so genau kennt. Leider werden viele gute Konzepte nur halbherzig vorangetrieben, weil ihre Grundlagen entweder als sozial unverträglich oder als noch nicht nachhaltig genug eingeschätzt werden. Die E-Mobilität ist hier ein Beispiel, hinter dem vor allem die nachweislich verlogene Autoindustrie mit ihrem Machtpotenzial steckt und dazu von von Merkel, Steuer & Co. unterstützt wird.

Lösungen in Sicht

Weil feststeht, dass das Ziel nur eine Lösung geben kann, nämlich die optimale “Steamless und Sustainable Mobility” sein kann, werden in unserer neuen Rubrik “New Mobility” Konzepte und Überlegungen präsentiert, die jede für sich einen wesentlichen Diskussionsbeitrag leisten können.

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ZM-Redaktion/pab