Neue Geschäftsmodelle mit und nach Corona

Vielleicht gibt es Zeiten, die besonders prädestiniert dafür sind, dass neue Geschäftsmodelle entstehen. Wir haben erlebt, dass  die digitale Transformation und die rasche Verbreitung von künstlicher Intelligenz in kurzer Zeit nicht nur Unternehmen, sondern auch deren Produkte, Dienstleistungen, deren Marketing und schließlich auch deren Geschäftsmodelle verändert haben. So sind beispielsweise Buchungssysteme, Dating-Seiten und Plattformen ebenso entstanden, wie der Online-Handel für kleine und mittlere Unternehmen. 

Matthias Horx sieht fundamentale Veränderungen

Inzwischen hat sich auch der renommierte Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx mit dem eben erschienen Buch “Die Zukunft nach Corona” zu Wort gemeldet. Er sieht sogar dramatische Veränderungen auf uns zukommen, die unseren Alltag, unsere Kommunikation, die Art, wie wir arbeiten, fühlen und denken, verändern. Zudem fungiert die von ihm verursachte Krise wie ein Spiegel, in dem wir uns selbst erkennen. Matthias Horx analysiert die Auswirkungen der Covid-Krise. Wie ändert sich die Gesellschaft? Wie reagieren Individuen, Staaten, Familien, Unternehmen auf die Herausforderung? Welche Rolle spielt die Angst vor der Zukunft? Und ie können wir sie in Zuversicht verwandeln.

Schrittweise in die Zukunft

Die Prognosen des ZUKUNFTSMONITOR im Hinblicke auf die digitale Transformation sind nicht langsam, sondern praktisch ad hoc eingetreten, da die Kontakteinschränkungen und Ausgangsverbote zwar erst zaghaft, dann immer konsequenter eingeführt wurden. Das öffentliche Leben kam weitgehend zum Stillstand. Die Menschen blieben zuhause, die Produktions- und Dienstleistungsprozesse verlagerten sich – wo immer möglich – ins Netz. Und nun? Nach der vorsichtigen Lockerung durch die Politik beginnt langsam und tatsächlich sukzessive ein neues Leben, Produzieren und Konsumieren.

Bisherige Trends verstärken sich

Amazon und mit ihm der Online-Handel haben extreme Zuwächse zu verzeichnen. Die Mobilität ist – teils staatlich verordnet, teils mangels Nachfrage  – heruntergefahren worden und kommt nun langsam wieder in Gang. Die nachhaltige Transformation scheint durch die Quasi-Stilllegung des Luftverkehrs nun sogar denkbar. Die Lernprozesse werden durch Skill Management im “Schul-Office zuhause” auf ein neues Qualitätsniveau gehoben. Plattformen wie Zoom, Microsoft Teams, Webex und andere haben sich virenartig verteilt. Ja, es gibt auch gute Viren! Und die Kongress- und Messewelt hat sich – auch durch unsere Plattform – virtualisiert.

Wert- und Profitorientierung im Gleichgewicht

Im Ergebnis heißt dies: niedrigere Kosten, mehr Inhalte und Kommunikation und trotz Virtualität wieder mehr Besinnung auf das Menschliche, auf Werte und Notwendigkeiten.

Ein Beispiel von gesellschaftlicher Relevanz: In Alters- und Pflegeheimen, die wegen Covid-19 nicht mehr oder nur mit großen Einschränkungen besucht werden können, verbinden Smartphones oder Tablets mit Ton und/oder Bild die alten Menschen und die Besucher. Und: Nach Corona wird Medizin und Pflege einen höheren Stellenwert haben. Gesellschaftlich und finanziell.

Impulse für die Zukunft

Der ZUKUNFTSMONITOR hat Themengebiete ausgemacht, die prädestiniert sind für neue Geschäftsmsodelle und liefert einen Werkzeugkasten mit, der geeignet und inspirierend ist für Unternehmen, NGOs und ihre Berater:

Die Themengebiete:

New Work

New Mobility

Nachhaltigkeit

Globale Transformation

New Learning

und vieles mehr

Geschäftsmodelle, mit denen neue Absatzpotenziale erschlossen werden können, stehen meist am Ende eines kreativen Prozesses. Es geht um Innovation und häufig auch um die Aufgabe eingefahrener Denkmuster und Prozesse. Krisen beschleunigen diesen Prozess. Die Corona-Krise allemal.

Der Werkzeugkasten:

Für unsere Abonnenten und Mitglieder gibt es eine detailierte Anleitung für ein erfolgreiches Vorgehen und ein Rating-System für die Beurteilung von neuen Geschäftsmodellen.

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Über den Autor

Dr. Peter Braun, Kognos Institut