10. Mai 2016
Unternehmensrating, Grundlagen

Der Einfluss des technischen Wandels auf Rechnungswesen und Controlling

Getrieben durch Globalisierung und die Folgen der Finanzkrise kommen neue Anforderungen auf das Finanz- und Rechnungswesen der Unternehmen zu. Die bisher gezogenen Grenzen in der Berichterstattung verfließen. Das wirkt sich besonders auf die Informationsprozesse und Organisation im Finanzbereich aus.

Kooperation aller Beteiligten ist der Schlüssel zum Erfolg, sagen die Autoren, Andreas Lange und Ingo Diekmann von der Unternehmensgruppe IDL und erläutern in ihrem aktuellen Net-Book Beitrag, welche Anforderungen sich insbesondere auf Grund der globalisierten Märkte ergeben.

Finanzbuchhaltung und Controlling, die üblicherweise für die parallel geführten Berichtswelten zuständig sind, kommen im Geschäftsalltag meist ohne einander aus. Die spezialisierten Abteilungen arbeiten mit unterschiedlicher Zielrichtung und liefern dementsprechend verschiedene Informationen. In globalisierten Märkten kommen jedoch vor allem im Bereich der externen Berichterstattung vielfältige neue Anforderungen hinzu. Mussten Finanzabteilungen bis dato hauptsächlich verlässliche Finanzkennzahlen im Rahmen der legalen Berichterstattung liefern, stehen heute auch Investoren als Adressaten stark im Fokus. Deren Erwartungen sind hoch – zu Recht, wie die Erfahrungen seit der weltweiten Finanzkrise vor Augen geführt haben.

Wer in Zeiten volatiler globalisierter Märkte investiert, darf umfassende und verlässliche Informationen zur Unternehmensentwicklung erwarten. Die Ansprüche an Aktualität, Umfang, Präzision, Transparenz oder internationale Vergleichbarkeit des Berichtswesens steigen kontinuierlich, und wer diese Ansprüche erfüllen kann, hat greifbare Wettbewerbsvorteile bei der Suche nach kostengünstigen Finanzierungsmodellen.

Der gesteigerte Informations- und Sicherheitsbedarf bildet aber auch den zentralen Ansatzpunkt, um den sich neue verpflichtende Regularien für die externe Berichterstattung formieren, so die Autoren. 

Die erweiterten Berichtspflichten, die sich im Rahmen der Jahres- und Konzernabschlüsse nach HGB vor allem im Lagebericht manifestieren, und die Leitlinie des IFRS-Regelwerks lassen sich auf einen zentralen Nenner bringen:

Auch sie haben die Shareholder im Blick, d.h. Investoren am Kapitalmarkt sollen über die reine Finanzsicht hinaus umfassende Informationen mit Blick auf Wertorientierung und Risikominimierung für ihre Anlageentscheidungen zur Verfügung gestellt bekommen.

Und: Neue Themen wie das Nachhaltigkeits-Reporting wirken sich darüber hinaus bis ins Endkundengeschäft aus; die entsprechenden Informationen können Marken stärken und den Verkaufserfolg entscheidend beeinflussen.

Lesen Sie den Beitrag der Autoren im Net-Book, Kap. 8.3.2 ...

 

 

 

 

 


 
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