06. Feb 2017
Digitalisierung, Trend- und Zukunftsforschung

Der Kampf beginnt: Tech-Riesen gegen Trump

Die Facebooks, Apples, Amazons & Co. sind von Trumps Protektionismus-Ambitionen und seiner Unberechenbarkeit enttäuscht und betroffen. Getrieben von den Sorgen ihrer internationalen Belegschaft und den Boykottdrohungen ihrer Nutzer, wagen die Techkonzerne den Widerstand gegen den gewählten US-Präsidenten. Die Flitterwochen, in denen die CEOs Trump noch in seinem goldenen Turm in New York besuchten und um Steuererleichterungen buhlten, sind vorerst vorbei. Maßnahmen, um Trump auszubremsen sind bereits getroffen bzw. angedacht. Sie werden unsere (digitale) Zukunft wesentlich beeinflussen.

Unter anderem könnten die US-Tech-Giganten Maßnahmen ergreifen, die Trumps politische Strategie des Populismus am ehesten untergraben und ihn an seiner empfindlichsten Stelle treffen: Facebook und Twitter könnten – verdeckt oder auch offen im Namen des Kampfes gegen gefälschte Nachrichten oder Hassreden – die Konten von Trump-Anhängern sperren und Postings löschen.

Oder aber Sie könnten auch populistische Inhalte der neuen Rechten aus dem Blick der Facebook-Nutzer herausfiltern oder schlicht und absolut unauffällig seinem Newsfeed-Algorithmus eine leichte Anti-Trump-Tendenz anprogrammieren: Dann sehen die Nutzer öfter schlechte als gute Nachrichten über die neue Regierung und bilden ihre Meinung entsprechend. Denn schon 2018 steht in den USA der nächste Wahlkampf um die Neubesetzung von Teilen des Kongresses an. Sollten Trumps Republikaner dort ihre Mehrheit verlieren, kann er nicht mehr einfach durchregieren.

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