Stresstest für Geschäftsmodelle

Horst Wildemann, Univ.-Prof. Dr. Dr. hc. mult., Technische Universität München und Geschäftsführer TCW


Inhalt

Aktueller Bezug

  • Zunehmende Labilität in Wirtschaft und Gesellschaft
  • Rückblick auf die Finanzkrise 2008

Betriebswirtschaftliche Ansätze

  • Erkennen von Stabilität
  • Arbeiten mit Szenarien

Preismodelle prägen Geschäftsmodelle

  • Systematische Zukunftsvorbereitung
  • Chance: Veränderte Wahrnehmung und Gestaltung

Aktueller Bezug

Zunehmende Labilität in Wirtschaft und Gesellschaft

Wandel und Unsicherheit bestimmen Wirtschaft, Politik und Technologie. Etablierte Unternehmen müssen die Fähigkeit aufbauen, sich selbst in Frage zu stellen, bevor man durch die Konkurrenz kannibalisiert wird.

Beispiele für existentielle Fehleinschätzung

Vielen fällt es natürlich sehr schwer, das eigene Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen. Besonders deutlich wird dies am Beispiel von Nokia. Nokia war einer der Pioniere im Bereich der mobilen Kommunikation und hat über zwei Jahrzehnte Maßstäbe gesetzt. 2002 war weltweit jedes dritte verkaufte Handy ein Nokia. Die Einführung des iPhones im Jahr 2007 war der Anfang vom Ende für Nokia. Nokia selbst bemerkte dies zunächst nicht. Der CEO von Nokia war der Meinung, dass das iPhone ein Nischenprodukt ist. Dass dem nicht so ist, weiß heute jedes Kind. Das Ergebnis ist, dass Nokia in eine wirtschaftliche Schieflage geriet und an Microsoft verkauft wurde. Nokia ist allerdings kein Einzelfall. Kodak, das in den achtziger Jahren zu den wertvollsten Firmen weltweit gehörte, stellte 2012 den Insolvenzantrag, weil Kodak den Siegeszug der Digitalkameras verpasste.

Rückblick auf die Finanzkrise 2008

 
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