Zukunft der Consumer Electronics

Bitkom-Studie 2015 von Timm Lutter, Bitkom, Klaus Böhm, Deloitte u.a.


Inhalt  

Management Summary/Einführung

Connected Consumer Electronics

  • Connected Screens (Smartphone, Tablet Computer, Booms und Screens, Virtual Reality)
  • Connected Video (Video Streaming, Tutorials)
  • Connected Audio (Musikstreaming)
  • Vernetzte Fotowelt (Smartphone, Digitalkamera)
  • Get Connected
  • Wearables (Smartwatches, Smart Glasses, Fitness-Tracker, Smarte Kleidung)
  • Connected Sport

Das Internet der Dinge - Hype oder Hoffnungsträger?

  • Erfolgsfaktoren beflügeln Consumer IoT
  • Eine Consumer IoT-Marktsicht (Wearables, Connected Video, Network Audio, Smart Home, Connected Car)
  • Zwischenfazit: IoT-Wachstum ruht auf vielen Säulen
  • Evolution der Geschäftsmodelle
  • Chancen durch Analytics und Skepsis der Kunden

Management Summary/Einführung

Überblick

Die Studie „Die Zukunft der Consumer Electronics“ gibt Aus- und Überblick über die jüngsten Marktentwicklungen, das Konsumentenverhalten sowie neue Technologien. Auch 2015 gilt: die Umsätze mit klassischer Unterhaltungselektronik gehen zurück. Gleichzeitig kurbeln ITK-Geräte wie Smartphones, Tablet Computer und Wearables die Umsätze im Privatkundenmarkt an. Den Smartphones kommt dabei eine Doppelrolle zu. Auf der einen Seite sind Smartphones eine Ursache für den Umsatz-rückgang der Consumer Electronics, da sie durch ihre Multifunktionalität Produkte wie digitale Kompaktkameras, mobile Navigationsgeräte und MP3-Player vielfach substituieren.

Marktentwicklung

2008 wurden 9,3 Millionen Digitalkameras, 4,3 Millionen mobile Navigationsgeräte und 7,7 Millionen MP3 Player in Deutschland verkauft. 2014 waren es noch 4 Millionen Digitalkameras, 2,3 Millionen Navigationsgeräte und 1,6 Millionen MP3-Player. Es ist ein massiver Rückgang dieser Gerätegruppen zu sehen. Zugleich hat das Smartphone in diesem Zeitraum jedes Jahr neue Rekorde aufgestellt. Für 2015 wird ein Absatz von 25,5 Millionen Stück erwartet. Die Verkaufserfolge der vergangen Jahre zeigen sich in der hohen Marktdurchdringung: 65 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre nutzen ein Smartphone. Bei den 14-bis 29-Jährigen sind es sogar 89 Prozent.

Smartphone im Zentrum

Auf der anderen Seite sind Smartphones ein Hoffnungsträger für die Consumer Electronics. Durch die Vernetzung entstehen neue Möglichkeiten für die Geräte der klassischen Unterhaltungselektronik. Millionen von Songs können per Smartphone mit Multiroom-Systemen verbunden werden und bringen Musik in jeden Raum.

Wearables haben Zukunft

Die Zukunft gehört Geräten, die der Verbraucher mit dem Smartphone oder Tablet Computer vernetzen kann. Dazu zählen Wearables –Miniaturcomputer, die direkt am Körper getragen werden. Sie haben sich in kürzester Zeit etabliert. Der Absatz für Smartwatches und Fitness-Tracker wird 2015 in Deutschland bei insgesamt 1,7 Millionen verkauften Geräten liegen und Umsätze von 240 Millionen Euro erwirtschaften. Mit ihren zusätzlichen Funktionen und intelligenten Sensoren ergänzen Wearables das Smartphone perfekt. Wearables stehen auch für eine neue technologische Entwicklung, die Schwerpunkt der diesjährigen Studie ist: das Internet der Dinge.

Erster Teil: Ergebnisse der Marktforschung

Der erste Teil der Studie (Einführung, Connected Consumer Electronics) ist unter der Autorenschaft der Bitkom entstanden. Darin werden die Umsatz- und Absatzentwicklungen der Branche dargestellt sowie die wichtigsten Technologietrends der Consumer Electronics und digitalen Medien beschrieben. Die Daten dafür basieren auf repräsentativen Erhebungen der Marktforschungsinstitute Aris und Bitkom Research aus den Jahren 2014 und 2015 sowie auf Erhebungen des EITO (European Information Technology Observatory), der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) und IHS Technology.

2. Teil: Geschäftsmodelle/Erfolgsfaktoren

Im zweiten Studienteil (Internet der Dinge, Hype oder Hoffnung-träger?) analysieren die Experten des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte vertiefend das Phänomen des Internets der Dinge und beschreiben Geschäftsmodelle, Erfolgsfaktoren und die weitere Marktentwicklung.

 
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