Durchblick und Ausblick beim Laden von Elektroautos

Stand und Zukunft des Ladesystems

Die herkömmliche Meinung ist, dass nicht nur die noch nicht ausreichende Reichweite der Elektroautos, sondern auch die Unübersichtlichkeit des Ladeprozesses den Umstieg von Verbrennungs- zu Elek-tromotoren hemmt. Deshalb soll hier einmal der gegenwärtige Stand und die Zukunft des privaten und öffentlichen Ladesystems aufgezeigt werden.

Privates Laden reicht nicht aus

Man kann zuhause laden, beim Arbeitgeber, bei Serviceanbietern wie Hotels, Restaurants oder Fitnessstudios. Dies reicht für räumlich begrenztes Fahren, zum Beispiel als „Standard-Pendler“ oder für kurze Fahrten im häuslichen Umkreis aus, nicht jedoch für längere Ausfahrten oder gar Urlaubsreisen. Früher oder später wird ein Elektroautofahrer sich daher auch mit dem Laden an öffentlichen Ladestationen auseinandersetzen müssen. Nachfolgend wird zusammengestellt, was der sogenannte EV-Fahrer (Electronic Vehicle-Fahrer) wissen muss und worauf er sich künftig einzustellen hat.

Im Überblick:

Bei den Ladestationen geht es um

  • die Technik der Ladestationen (Normalladen/Schnellladen),
  • das Auffinden von Ladestationen,
  • die Autorisierung an den Ladestationen durch die Nutzer, durch unterschiedliche Autorisierungsmodelle wie RFID, Giro- oder Kreditkarte, SMS, Smartphone und Apps, sowie Plug&Charge-Systeme.

Es geht aber auch um wettbewerbliche und vertragliche Aspekte, wie

  • Roaming Plattformen,
  • Ladeverträge,
  • Info-Plattformen und Apps für die Markt- und Konditionenübersicht.

Entscheidend für die Nutzer sind auch die Tarifmodelle, wie

  • Leistungstarife (Verrechnung nach Abgabemenge)
  • Berücksichtigung von Parkzeiten beim Laden
  • Zeittarife (benötigte Zeit für den Ladevorgang) und
  • Sonderformen wie einmalige Transaktionsgebühr, Grundgebühren bis hin zur Flatrate und Mischformen.

Komplexität erfordert Info-Plattformen

Die Komplexität dieser Leistungs- und Verrechnungssituationen überfordert sowohl die Betreiber als auch die Nutzer. Wege zum Verständnis und zur Gestaltung bietet zum Beispiel die Info-Plattform MOOVILITY.me, die auch die Überbrückungsmöglichkeiten für Drittnutzungen wie Shopping-Möglichkeiten miteinbezieht.

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Über den Autor

Ulrich Heitmann, Geschäftsführer und Gründer, Cirrantic GmbH, München

Ulrich Heitmann, Cirrantic GmbH, München, Managing Director / Founder, Focusing on Technology & Innovation, Partner Relations, Procurement and Recruiting. hat mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Beratung von IT Projekten und technologie-getriebenen Innovatio-nen in den Branchen Energie, Automobil, Chemie und Hightech. Dabei hat er sowohl Management Beratung-Themen bearbeitet als auch Business- und IT-Konzepte erstellt und umgesetzt. Für innova-tive Produkte hat er die technologische Umsetzung und Einführung begleitet und dabei Großprojekte mit hoher Kundenzufriedenheit gemanagt.